Nutzungsbedingungen für die App „BreedBase"

Stand: Juni 2026

§ 1 Anbieter, Gegenstand und Geltungsbereich

(1) Diese Nutzungsbedingungen regeln die Nutzung der mobilen Anwendung „BreedBase" sowie aller hierüber angebotenen Leistungen durch registrierte Nutzer.

(2) Anbieter der App ist:

BreedBase
Einzelunternehmen, Inhaberin: Sarah Suer
Benninghauser Straße 19
59329 Wadersloh
Deutschland

E-Mail: info@breedbase.de

(3) Die App ist eine digitale Plattform für Hundebesitzer. Sie ermöglicht registrierten Nutzern insbesondere, ein Nutzerkonto anzulegen, Profile zu verwalten, Inhalte einzustellen, Beiträge anderer Nutzer abzurufen, sich mit anderen Nutzern auszutauschen sowie redaktionelle Inhalte und Blog-Beiträge des Anbieters zu nutzen.

(4) Der Anbieter schuldet keinen bestimmten Kommunikationserfolg, ein bestimmter Vermittlungserfolg, eine bestimmte Reichweite oder ein bestimmtes Interaktionsniveau zwischen den Nutzern. Der Nutzer ist selbst dafür verantwortlich, einen Internetzugang funktionsfähig vorzuhalten.

(5) Die Nutzung kostenpflichtiger Funktionen setzt den Abschluss eines entgeltlichen Abonnements voraus.

(6) Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Nutzers finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich in Textform zugestimmt.

§ 2 Registrierung und Nutzerkonto

(1) Die Nutzung der App setzt die Erstellung eines Nutzerkontos voraus.

(2) Registrieren dürfen sich nur natürliche Personen, die geschäftsfähig und volljährig sind.

(3) Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung vollständige und zutreffende Angaben zu machen und diese während der Vertragslaufzeit aktuell zu halten.

(4) Zugangsdaten sind vom Nutzer geheim zu halten und vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen.

(5) Der Nutzer ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sein Nutzerkonto von Dritten missbräuchlich verwendet wurde oder wird.

(6) Mehrfachregistrierungen, Scheinidentitäten, Registrierungen unter irreführenden Angaben sowie Umgehungsregistrierungen nach Sperrung sind unzulässig.

(7) Ein Anspruch auf Registrierung oder Freischaltung besteht nicht. Der Anbieter ist berechtigt, Registrierungen abzulehnen, wenn sachliche Gründe vorliegen, insbesondere bei Verdacht auf Falschangaben, Missbrauch, Umgehung früherer Sperren oder sonstige erhebliche Risiken für den Betrieb der Plattform.

§ 3 Vertragsschluss und Leistungsbeginn

(1) Mit Auswahl eines kostenpflichtigen Tarifs und Abschluss des elektronischen Bestellvorgangs gibt der Nutzer ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines entgeltlichen Nutzungsvertrags ab.

(2) Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter das Angebot annimmt, den kostenpflichtigen Zugang freischaltet oder den Vertragsschluss in Textform bestätigt.

(3) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der bei Vertragsschluss gültigen Leistungsbeschreibung innerhalb der App, auf der Website oder im jeweiligen App-Store-Angebot.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, Funktionen, Inhalte und den technischen Aufbau der App weiterzuentwickeln, anzupassen oder zu ändern, soweit dies aus technischen, sicherheitsbezogenen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Gründen erforderlich ist und der Vertragszweck hierdurch nicht unzumutbar beeinträchtigt wird.

§ 4 Abonnement, Preise, Fälligkeit und Zahlungsabwicklung

(1) Das Nutzungsverhältnis wird als entgeltliches Abonnement abgeschlossen.

(2) Es gilt das zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses ausgewiesene Entgelt einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.

(3) Das Entgelt ist monatlich im Voraus fällig, sofern nicht im Rahmen des Bestellvorgangs etwas anderes ausgewiesen ist.

(4) Sofern die Buchung über einen App-Store erfolgt, erfolgt die Zahlungsabwicklung über dessen Systeme. Innerhalb der iOS-App werden sämtliche kostenpflichtigen Inhalte und Funktionen ausschließlich über den In-App-Kauf von Apple erworben; Aktionscodes werden ebenfalls ausschließlich über den App Store eingelöst. Die vertraglichen Beziehungen zwischen Anbieter und Nutzer bleiben hiervon unberührt.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang zu kostenpflichtigen Leistungen vorübergehend einzuschränken bzw. sperren, wenn der Nutzer mit fälligen Zahlungen in Verzug ist und die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

(1) Das Abonnement wird auf unbestimmte Zeit mit monatlicher Abrechnung geschlossen, sofern im Bestellvorgang keine abweichende Mindestlaufzeit ausgewiesen ist.

(2) Das Abonnement kann von beiden Parteien mit Wirkung zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden, sofern nicht eine abweichende, gesetzlich zulässige Regelung vereinbart wird.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Ein wichtiger Grund zur außerordentlichen Kündigung durch den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn der Nutzer

  • schwerwiegend oder wiederholt gegen diese Nutzungsbedingungen verstößt,
  • rechtswidrige Inhalte einstellt oder verbreitet,
  • Rechte Dritter verletzt,
  • die Plattform missbräuchlich nutzt,
  • technische Schutzmechanismen umgeht,
  • eine Sperre durch Neuregistrierung zu umgehen versucht,
  • bei der Registrierung oder Vertragsabwicklung erhebliche Falschangaben macht,
  • mit der Zahlung fälliger Beträge in Verzug gerät und eine außerordentliche Kündigung nach den gesetzlichen Voraussetzungen zulässig ist.

(5) Kündigungen können in Textform oder über die hierfür vom Anbieter bereitgestellten elektronischen Kündigungsfunktionen erklärt werden.

§ 6 Elektronische Kündigung für Verbraucher

(1) Sofern der Vertrag mit einem Verbraucher im elektronischen Geschäftsverkehr abgeschlossen wird und § 312k BGB Anwendung findet, stellt der Anbieter eine ständig verfügbare, unmittelbar und leicht zugängliche Kündigungsmöglichkeit bereit.

(2) Die elektronische Kündigungsmöglichkeit erlaubt die Abgabe einer ordentlichen und, soweit einschlägig, einer außerordentlichen Kündigung.

(3) Nach Eingang der Kündigung erhält der Nutzer unverzüglich eine Bestätigung in Textform mit den gesetzlich erforderlichen Angaben.

§ 7 Nutzungsrechte an der App und an Inhalten des Anbieters

(1) Der Anbieter räumt dem Nutzer für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die App und die vom Anbieter bereitgestellten Inhalte im vertraglich vorgesehenen Umfang zu nutzen.

(2) Der Nutzer ist nicht berechtigt,

  • die App oder Inhalte des Anbieters außerhalb der bestimmungsgemäßen Nutzung zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich zugänglich zu machen,
  • die App zurückzuentwickeln, zu dekompilieren oder zu manipulieren, soweit dies nicht zwingend gesetzlich zulässig ist,
  • technische Schutzmaßnahmen zu umgehen,
  • die App für automatisierte Zugriffe, Scraping, Bot-Nutzung oder ähnliche Verfahren ohne vorherige Zustimmung des Anbieters zu verwenden.

(3) Marken, Logos, Layouts, Texte, Bilder, Grafiken, Datenbanken, Softwarebestandteile und sonstige Inhalte des Anbieters sind rechtlich geschützt.

§ 8 Inhalte der Nutzer

(1) Soweit der Nutzer innerhalb der App Inhalte einstellt, hochlädt, speichert, veröffentlicht, kommentiert oder sonst zugänglich macht, bleibt er hierfür allein verantwortlich.

(2) Der Nutzer versichert, dass

  • er über alle zur Nutzung und Veröffentlichung erforderlichen Rechte verfügt,
  • die Inhalte nicht gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen,
  • die Inhalte keine Rechte Dritter verletzen,
  • die Inhalte keine Schadsoftware, schädlichen Codes oder technisch schädlichen Bestandteile enthalten.

(3) Der Nutzer räumt dem Anbieter an den innerhalb der App eingestellten Inhalten ein einfaches, nicht ausschließliches, räumlich unbeschränktes, auf die Dauer der Vertragserfüllung sowie der jeweiligen Einstellung beschränktes Recht ein, diese Inhalte zu speichern, technisch zu vervielfältigen, zu hosten, innerhalb der App öffentlich zugänglich zu machen, anzuzeigen, zu formatieren, zu verschieben, zu moderieren und zum Betrieb, zur Sicherung sowie zur Weiterentwicklung der Plattform zu verwenden, soweit dies für den Betrieb der App erforderlich ist.

(4) Soweit dies zur Missbrauchsabwehr, Rechtsdurchsetzung, IT-Sicherheit, Fehleranalyse oder Wahrung berechtigter betrieblicher Interessen erforderlich ist, ist der Anbieter berechtigt, Nutzerinhalte intern auszuwerten, zu dokumentieren und zu archivieren, soweit dies datenschutzrechtlich zulässig ist.

(5) Ein Anspruch des Nutzers auf Veröffentlichung, dauerhafte Speicherung, unveränderte Darstellung oder Wiederherstellung bestimmter Inhalte besteht nicht.

§ 9 Verhaltenspflichten und verbotene Inhalte

(1) Der Nutzer verpflichtet sich zu einer sachlichen, rechtmäßigen und rücksichtsvollen Nutzung der App.

(2) Es ist insbesondere untersagt, Inhalte einzustellen, zu verbreiten oder zugänglich zu machen,

  • die rechtswidrig, beleidigend, verleumderisch, diskriminierend, bedrohend, pornografisch, jugendgefährdend, gewaltverherrlichend oder sittenwidrig sind,
  • die Rechte Dritter, insbesondere Urheber-, Marken-, Namens-, Persönlichkeits- oder Datenschutzrechte verletzen,
  • die bewusst unzutreffende oder irreführende Tatsachenbehauptungen über andere Nutzer oder Dritte enthalten,
  • die der Verbreitung von Spam, Kettennachrichten, unerlaubter Werbung oder schädlichen Links dienen,
  • die geeignet sind, den Betrieb der App oder die Sicherheit informationstechnischer Systeme zu beeinträchtigen.

(3) Ebenfalls untersagt sind insbesondere

  • Belästigungen, Bedrohungen oder gezielte Provokationen anderer Nutzer,
  • missbräuchliche Massenkommunikation,
  • automatisierte Datenerhebung ohne Zustimmung,
  • Umgehung technischer Schutzmaßnahmen,
  • Umgehung von Sperren oder Beschränkungen,
  • Nutzung der App zu sitten- oder rechtswidrigen Zwecken.

(4) Für anstößige Inhalte und für missbräuchliches Verhalten gegenüber anderen Nutzern gilt eine Null-Toleranz-Politik. Der Anbieter duldet derartige Inhalte und ein solches Verhalten nicht. Anstößige Inhalte werden entfernt, und Nutzer, die solche Inhalte einstellen oder sich missbräuchlich verhalten, werden von der Nutzung der App ausgeschlossen.

§ 10 Moderation, Maßnahmen, Sperrung und virtuelles Hausrecht

(1) Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte und Nutzerverhalten zu prüfen, wenn tatsächliche Anhaltspunkte für Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften, Rechte Dritter, diese Nutzungsbedingungen, Sicherheitsinteressen des Anbieters oder berechtigte Interessen anderer Nutzer vorliegen.

(2) Der Anbieter kann Inhalte insbesondere dann ganz oder teilweise ablehnen, zurückweisen, vorläufig sperren, dauerhaft löschen, in ihrer Sichtbarkeit einschränken, verschieben oder mit Hinweisen versehen, wenn zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für einen Verstoß bestehen.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, gegenüber Nutzern abgestufte Maßnahmen zu ergreifen. Hierzu zählen insbesondere

  • Hinweise,
  • Verwarnungen,
  • Einschränkungen einzelner Funktionen,
  • vorübergehende Sperrungen,
  • dauerhafte Sperrungen,
  • die außerordentliche Kündigung des Vertragsverhältnisses.

(4) Eine Sperrung oder außerordentliche Kündigung kommt insbesondere in Betracht bei schweren, wiederholten oder fortgesetzten Verstößen, bei Umgehungsversuchen, bei erheblichen Störungen des Plattformbetriebs, bei konkretem Verdacht strafbarer Handlungen, bei nachhaltiger Gefährdung anderer Nutzer oder bei schwerwiegender Beeinträchtigung der Integrität oder Sicherheit der Plattform.

(5) Bei der Auswahl und dem Umfang der Maßnahme berücksichtigt der Anbieter die Schwere des Verstoßes, eine etwaige Wiederholung, das Ausmaß der Beeinträchtigung, das Verschulden, berechtigte Interessen des betroffenen Nutzers sowie die Interessen des Anbieters und anderer Nutzer.

(6) Soweit rechtlich und tatsächlich zumutbar, wird der Nutzer über eine nicht nur unerhebliche Maßnahme informiert. Eine vorherige Anhörung ist nicht erforderlich, wenn eine sofortige Maßnahme aus Sicherheitsgründen, zur Vermeidung weiterer Rechtsverletzungen oder zur Verhinderung von Missbrauch erforderlich ist.

(7) Nutzer können Inhalte und andere Nutzer unmittelbar in der App melden. Der Anbieter prüft gemeldete Inhalte innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Meldung. Erweist sich die Meldung als begründet, entfernt der Anbieter den betreffenden Inhalt und schließt den verantwortlichen Nutzer von der Nutzung der App aus. Unabhängig davon können Nutzer andere Nutzer jederzeit selbst blockieren; deren Inhalte und Nachrichten werden dann sofort ausgeblendet.

(8) Das Recht des Anbieters, im Rahmen seines virtuellen Hausrechts den Zugang zur Plattform zu steuern und vertragswidrige oder missbräuchliche Nutzungen zu unterbinden, bleibt unberührt.

§ 11 Blog-Beiträge und redaktionelle Inhalte

(1) Innerhalb der App kann der Anbieter Blog-Beiträge, redaktionelle Informationen, Hinweise und sonstige Inhalte zur Verfügung stellen.

(2) Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Sie stellen weder eine individuelle Beratung noch eine Garantie oder Zusicherung bestimmter Ergebnisse dar.

(3) Soweit Inhalte tierbezogene Themen betreffen, ersetzen sie keine tierärztliche oder sonstige fachkundige Einzelberatung.

§ 12 Verfügbarkeit, Wartung und Änderungen der Leistungen

(1) Der Anbieter schuldet keine jederzeitige, ununterbrochene und fehlerfreie Verfügbarkeit der App.

(2) Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates, technische Änderungen, Weiterentwicklungen und Kapazitätsanpassungen können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, Funktionen, Inhalte und technische Prozesse zu ändern, zu erweitern, einzuschränken oder einzustellen, soweit hierfür ein sachlicher Grund besteht und der Nutzer hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

§ 13 Haftung des Anbieters

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für Inhalte von Nutzern und macht sich diese nicht zu Eigen.

(5) Soweit die Haftung ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch zugunsten der Organe, gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 14 Freistellung

Der Nutzer stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer von ihm zu vertretenden rechtswidrigen Nutzung der App, einem Verstoß gegen diese Nutzungsbedingungen oder einer Rechtsverletzung durch von ihm eingestellte Inhalte beruhen. Die Freistellung umfasst auch die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung.

§ 15 Änderungen dieser Nutzungsbedingungen

(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese Nutzungsbedingungen mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit hierfür ein triftiger Grund besteht. Ein triftiger Grund liegt insbesondere vor bei Änderungen der Rechtslage, der Rechtsprechung, technischer Rahmenbedingungen, Sicherheitsanforderungen, Marktgegebenheiten, des Geschäftsmodells oder des Leistungsangebots.

(2) Änderungen werden dem Nutzer rechtzeitig vor ihrem Inkrafttreten in geeigneter Weise mitgeteilt.

(3) Soweit eine Änderung nicht nur unwesentlich ist, werden die Rechte des Nutzers nach den gesetzlichen Vorgaben gewahrt.

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht, sofern und soweit kein anderes Recht zwingend anwendbar ist.

(2) Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist der Geschäftssitz des Unternehmens ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit den Inhalten des Vertrags oder dem Vertrag an sich. Hat der Nutzer seinen allgemeinen Gerichtsstand nicht in Deutschland, so gilt dasselbe. Verlegt der von dem Anbieter in Anspruch genommene Nutzer nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Geltungsbereich der deutschen Zivilprozessordnung oder ist der Wohnsitz oder der gewöhnliche Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt, so ist ausschließlicher Gerichtsstand an dem Geschäftssitz des Anbieters.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrags ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, oder sollte sich in diesem Vertrag eine Lücke befinden, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen oder des Vertrages als Gesamtes nicht berührt werden. Anstelle der unwirksamen Bestimmung bemühen sich die Vertragspartner diejenige wirksame Bestimmung zu vereinbaren, welche dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung entspricht, und im Falle einer Lücke gilt diejenige Bestimmung als vereinbart, die dem entspricht, was nach Sinn und Zweck dieses Vertrags vereinbart worden wäre, hätte man die Angelegenheit von vornherein bedacht.

Im Übrigen gilt die jeweilige gesetzliche Regelung im anwendbaren Recht, sofern in diesen Nutzungsbedingungen nicht anderweitig geregelt.